Polen-Tschechien-Slowakei-Ungarn

Mein erster größerer Trip und ich wusste es nicht mal… 😀

Es begang alles mit einer Hochzeitseinladung , ich denke ein gutes Zeichen wenn eine Reise mit Liebe beginnt.Währe es eine Beerdigung gewesen würde  ich es wohl kaum erzählen,oder doch um die ganze Geschichte einfangen zu können.

Also es hieß dann ab nach Polen, ich packte meine Tasche wie schon so oft zuvor .Plötzlich überkam es mich,eine Idea ,ein kleiner Traum der mich 1 Monat aus dem Alltag holt und zu meiner neuen Realität werden sollte.Ich beschloss kurzer Hand die Sachen aus dem Koffer in meinen Rucksack zu packen,Gedacht war ein kleiner Trip nach Tschechien für ein paar tage,ich meine es ist ja nicht weit.

Und wieder wurde das alte Ding gepackt

Und wieder wurde das alte Ding gepackt.

Die Hochzeit war ,wie immer in Polen sehr wild also beschloss ich noch einige Tage bei meiner Familie zu bleiben.

Ich genoss die ruhigen Tage auch wenn etwas in mir sehr aufgeregt  war.Ich denke ich  wusste da noch nicht das die Reise länger werden sollte,aber mein Gefühl verriet es mir.

Ich verabredete mich mit meiner Familie in polen das wir zusammen nach Tschechien fahren und dort nah an der polnisch-tschechischen Grenze ein Gebiet abwandern .Von dort aus sollte ich dann alleine weiter.Doch es kam nicht zum gemeinsamen Ausflug,der Golf meines Onkels gab kurz vor der Grenze den Geist auf !

Und da war er hin,ein guter Start in den Trip...:D

Eine Kusine kam uns abholen und ich wurde knapp hinter der Tschechischen Grenze abgesetzt damit ich einen Zug nähmen konnte.Das erste Ziel war eine Kleine Stadt nicht weit vom Riesengebirge,dort wohnten 2 Bekannte die ich seit meiner frühen Kindheit nicht gesehen habe.

Auf dem Weg dort hin traf ich in einer Stadt in der ich einen zwischenstop einlegen musste eine alter Lehrerin, klein ist doch die Welt.

Angekommen bei den 2 Freundin war es so  als würden wir uns jeden Tag sehen,wir gingen feiern,redeten viel und alberten herum.Ich fühlte mich sehr wohl und hätte noch ewig bleiben können,doch etwas in mir zog mich in die Welt hinaus,also zog ich wieder los.

Nach etwa 5 anhaltern zwischen denen ich je kaum mehr als 6 Minuten warten musste war ich in Prag . Leider war es schon sehr spät so das ich mir ein nicht so ganz schönes Örtchen auf der Straße zum schlafen suchen musste.Es war eine schwierige Nacht,voll Angst bestohlen zu werden doch ich überlebte sie mit Bravur 😉 Am nächsten morgen machte ich mich planlos auf die suche nach einem günstigen Hostel. Das doch sehr große Prag erleichterte mir die Suche nicht gerade ,versüsste mir das herumirren jedoch mit all den wunderbaren Gebäuden. Schließlich checkte ich in das günstigste ein das ich fand und machte mich endlich ohne schweres Gepäck auf Erkundungstour.

Immer wieder sprach ich Leute an mit denen ich einige Zeit verbrachte und neue Seiten der Stadt mitbekam.Gegen Abend traf ich meine Zimmerkamarade und wir beschlossen abends wegzugehen.Es waren nun 2 aus Amsterdam , 1 Norweger ,1 Deutscher und ich .Wir probierten uns durch die Tschechischen Biersorten und besuchten ein Paar clubs.

Aufgedreht durch den guten Abend den wir hatten beschlossen wir ein Foto zu machen,für diese Gelegenheit schien uns die Statue vom 1 Tschechischen König als Ideal doch das sollte sich als Fehlentscheidung herausstellen.

Ab hoch auf das Podest,es war eine Wahnsinns Aussicht auf das in Nacht gehüllte Prag und sein Partyleben.Doch schon sehr bald unterbrach uns der ohrenbetäubende Lärm eines Streifenwagens,es stellte sich heraus das die Statue ab der 4 Stufe mit Bewegungssensoren und Kameras überwacht wurde.Nach einem längerem Streit mit der Polizei und verhandeln um die Strafe mussten wir immer noch 20€ pro Person zahlen,ein dummer Fehler aber wir wussten es nicht besser.So zog ich weiter um die Häuser.

Nach einiger Zeit zog es mich weiter nach Brno ,dort hatte ich auch schon einen couchsurfer der mich hosten würde.Aufgrund meiner geringen Hitch-hike (per Anhalter fahren) Erfahrungen war es ganz und gar nicht leicht aus Prag raus zukommen um an der Schnellstraße sofort durch nach brno zu rutschen.Nach vielen Stunden an einer sinnlosen Stelle ,einigen Kletteraktionen und einem kleinem Spaziergang über die Schnellstraße kam ich an eine Tankstelle die sich als guter Punkt erwies.Sehr schnell sprach ich eine Gruppe von 3 jungen Leuten an,2 Frauen und einem Mann.Diese erklärten sich bereit mich bis nach Brno mitzunehmen,ich tausche wehrend dessen die Nummern mit einer von ihnen aus da diese in Bratislava,der Hauptstadt der Slowakei wohnte und ich mittlerweile eh dorthin wollte.

Some new friends on a gas-station by Brno

Die Gruppe lies mich an einer Tankstelle in der Nähe von Brno heraus und wir verabschiedeten uns,sofort bemerkte ich ein Pärchen mit Reiserucksäcken im Tankstellenladen.Ich ging zu ihnen und es stellte sich heraus das es eine Polin und ein Pole/Kanadier  waren und versuchten aus Brno heraus zu kommen.Da es schon spät war beschlossen wir jedoch unsere Zelte am Grün hinter der Tankstelle auf zu bauen.Ich kochte uns eine Nudelsuppe bei der wir bis zum einschlafen redeten und uns von vergangenen und zukünftigen Reisen berichteten.

Am nächsten Morgen Sprach ich sofort einen LKW Fahrer an der mich nach Brno hinein fuhr.Er sprach weder English noch Deutsch und Polnisch, so das es eine lustige Pantomime Fahrt wurde.Endlich in Brno angekommen Kontaktierte  ich den Couchsurfer der mich auch sofort abholte.Er sprach Polnisch und kam,wie sich herausstellte aus meiner Heimatstadt in Polen.Erneut merkte ich wie klein doch die Welt ist.Ich erkundete Brno auf meine eigene Faust und wartete bis der Couchsurfer von der Arbeit kam.Das passierte schon recht früh und wir gingen in eine kleine typisch Tschechische Bar mit Livemusik.Dort verbrachten wir den Abend bei dem auch der Lebensgenosse meines Couchsurfers zu uns kam.Ich lernte eine Menge über Bier und das Trinkverhalten der Tschechen.Am darauf folgenden Morgen verließ ich die beiden und machte mich auf den Weg zum nächsten Couchsufer der mir einen Schlafplatz anbot.

Bei ihm handelt es sich um einen kommenden Arzt,er zeigte mir einige Yoga Bewegungen die ich bis heute zur Entspannung einsetze.Wir gingen zusammen durch die Stadt und besuchten einen kleinen und sehr gemütlichen Weinkeller.Dort ließen wir uns einen Rotwein abzapfen und gingen los ins grüne der Stadt.Unterwegs und schon gut berauscht bewunderten wir die Architektur   der Stadt und genossen die Nacht.Oben auf einem Hügel hoch über der Stadt tranken wir unseren Wein mit einer Wahnsinns Aussicht.Wir redeten über spirituelle Themen in denen wir uns so vertieften das wir die Zeit vergasen .Als es schon sehr kühl wurde beschlossen wir uns auf den Rückweg zu machen obei wir nicht um eine Kneipe kamen.

Am nächsten morgen brachte mich mein Gastgeben zu einer perfekten hitch-hike stelle.Es war sehr heiß an diesem Tag und ich beschloss mich an einer Tankstelle hinzulegen und die Sonne auf meinem Gesicht zu genießen.Mir war es nicht wert Stress den Moment zu zerstören,immerhin  bin ich frei und habe alle Zeit der Welt( ich sage ganz bewusst bin ich und ich habe 😉 ) . Es weckte mich ein anderer Hitchhiker und erzähle mir das diese schon seit 3 Stunden auf eine Mitfahrgelegenheit warten und wenn ich nur herumliege nie wegkommen würde.Doch siehe da,als er wegging sprach ich 1 Person an und diese nahm mich mit(Obwohl die beiden Frauen meinten noch nie jemanden mitgenommen zu haben ,mir jedoch vertrauen.) Da guckte der andere ganz schön verwundert:D

Angekommen in Bratislava fand ich nur teure Hostels, so entschloss ich mich an einen See zu legen und das Wetter weiterhin zu genießen.Bald jedoch schlug das Wetter um und es begann stark zu regnen.Ich irrte durch die Stadt und konnte nichts preislich gutes finden.Schließlich entschied ich mich das günstigste zu buchen….ein Einzelzimmer für 20€!!!Das klingt vielleicht nach nicht viel,sprengte meine winziges Reisekasse jedoch gewaltig .

Am nächsten Tag fand ich dann eine extrem günstige Unterkunft in einem Studentenwohnheim, so günstig das ich beschloss etwas länger zu bleiben.Auf einer erneuten Tour durch die Stadt lernte ich 2 Holländerin und einen Engländer kennen .Ich schloss mich diesen an und schon bald trafen wir 2 Franzosen (die wie es sich später herausstellte, eine große Hilfe wurden) geführt von einem einheimischen und kurz darauf einen Deutschen den die Holländerin in Budapest kennengelernt haben.

International mix in Bratislava

Der Einheimische führte uns herum und zeigte uns eine ganze Menge von Insider orten.Wir trennten uns nach einer ganzen Weile und verabredeten uns für später.Ich begann eine Kochaktion im Wohnheim und machte mich anschließend auf den Weg zum Treffpunkt,konnte diesen jedoch nicht finden:D Also beschloss ich mich mit Wein und Bier einzudecken und neue Leute kennen zu lernen.Schon nach kürzester Zeit fand ich eine Gruppe mit der ich im Park sitzend den Abend verbrachte und kaum zurück ins Wohnheim fand….

Ich beschloss Bratislava zu verlassen,hatte jedoch das Problem das meine Kamera Speicherkarte voll war.Um dieses Problem zu lösen sprach ich einen ,wie sich später herausstellte jungen Schauspielstudenten an der mit seinem Laptop in der Stadt saß.Dank ihm konnte ich die Fotos von Karte auf einen Stick Laden.

Auf dem Weg zur Schnellstraße Richtung Budapest traf ich den deutsch wieder.Wir beschlossen zusammen einen Hitch-hike punkt zu finden da dieser nach Wien wollte.Angekommen an einer Tankstelle trafen wir 2 Jungs aus Polen,diese wollten auch nach Budapest, also versuchten wir es alle zusammen.Nach längerer Zeit vergeblichen Wartens beschlossen wir am Rand der Autobahn bis zur nächsten Tankstelle zu laufen , eine Böse Entscheidung wie es sich herausstellen sollte :D:D

Es war der Horror Weg schlecht hin, andauernd riskante Aktionen und Hecktick.Irgend wann hörte jeder von uns auf zu sprechen und konzentrierte sich auf seine Bewegungen. Es war eine Erlösung das Gelände der Tankstelle zu betreten , wie durch ein Zufall bekam ich eine Sms von den beiden aus Frankreich in der sie mir schrieben das sie ein platz zum Übernachten in Budapest haben und ich dort auch schlafen könnte .Glücklich dank der Aussicht auf ein Bett baute ich und die polnischen Jungs unsere Zelte auf ( der andere hat eine Mitfahrgelegenheit nach Wien bekommen) und kochten etwas.

Am nächsten Morgen fanden wir alle sehr schnell eine Mitfahrgelegenheit und weiter ging es in die Welt hinaus.Mein Fahrer war ein ehemaliger Rennfahrer und erzählte mir seine Geschichten über die Zeit in der er mit Niki Lauder gefahren ist.Schnell waren wir in Budapest und ich fand die Wohnung die die Franzosen gemietet haben, und siehe an es ist einer dazu gekommen ;)So verbrachten wir einige Tage bis die beiden wieder los zogen und ich mit den neu dazu gekommenen Franzosen Bemua  (ich fürchte ich hab es falsch geschrieben) noch 2 weitere Tage verbrachte.Wir verstanden uns unglaublich gut und besichtigten die Stadt.Eines abends schlossen wir uns einer Gruppe von Leuten im Park an von denen 1 ein Hostelzimmer suchte .Wir boten ihn an mit zu unserem zu kommen da dort die Miete günstig war.Auf dem Weg entpuppte sich das dieser wohl auf Drogen oder verrückt war ….. er nuschelte die ganze zeit etwas von Gehirnwäsche und Satelliten die die Welt kontrollierten …. über irgend welche Nazis in den Wäldern Norwegens und das die stärkste Droge der Welt Brot sei:D:D

Nicht nur das ,er schlug um sich und brüllte herum ,so das wir froh waren in unserem Zimmer zu sein und wir verbrachten noch einen coolen Abend.Am nächsten Morgen machten wir uns schnell auf den Weg , erneut erkundeten wir die Stadt und machten uns auf dem Weg zu Zwei Couchsufern, für jeden von uns ein anderer.Wir trennten uns also mit dem Lachen auf dem Gesicht und dem Bewusstsein das wir uns wiedersehen.

die Ausrüstung für einen guten Abend

Die Ausrüstung für einen guten Abend

Beim Couchsurfer checkte ich meine Email und bemerkte das ich eine Zusage hatte bei einem  EVS crossing borders bekommen hatte , dass bedeutete das ich am nächsten Tag in Prag sein musste …… ohoh das war Zeitdruck! Aber ich war überzeugt es zu schaffen;)

Und sie mal einer an , dank der positiven Energie bekam ich einen Anhalter nach dem anderen und war bis zum Abend in Prag .Ich wusste nicht was mich erwarten sollte .Wenn ihr wissen wollt wie das Projekt war dann guckt unter

  https://danielonroad.wordpress.com/evs-crossing-borders/

 

P.s. Es war der Hammer 🙂

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